Food Diary im Auslandssemester (Kanada)

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Hey lovely,

Ernährung ist gerade während meines Auslandssemesters ein großes Thema für mich. Ich wusste nicht ganz genau, was auf mich zukommt, deshalb ist es zum Beispiel unter anderem für diejenigen unter euch interessant, die auch planen, für eine Weile in Kanada (oder Amerika) zu leben. Man hört ja immer von diesen Mythen, dass gerade Fast Food so günstig und Obst und Gemüse so teuer sein sollen – fast wie in Deutschland. Zumindest ist Fast Food dort verhältnismäßig günstiger als gesunde Lebensmittel. Ich sehe viele Studenten, Weltenbummler und Abenteuerlustige, die nach ihrem Auslandssemester / Au Pair Jahr / Work & Travel mit ein paar Kilos mehr auf der Waage zurückkehren. Wer kann es ihnen verübeln? Hier gibt es soo viele leckere Sachen, da kann man wirklich nur schwer widerstehen. In Deutschland habe ich ein McDonald’s um die Ecke. Früher hat man mich dort quasi jede Woche antreffen können, heute gehe ich sehr selten bis gar nicht hin. Hier in Kanada habe ich ein Starbucks um die Ecke. 3 Minuten Fußweg und schon bin ich da. Ihr könnt euch vorstellen, wie schwer es ist, nicht jeden Tag dort hinzuspazieren und etwas zu kaufen. Der Kaffee ist vergleichsweise günstig (und so lecker!) und man kann sich dort in gemütlichen Sesseln einfach eine Weile aufhalten.

auf buzzfeed.com gefunden
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Hier angekommen haben wir erstmal einige Supermärkte ausgeckeckt, um uns ein Bild von den Preisen machen zu können. Da war ich erstmal baff. Gesund ernähren? Vergiss es, Sarah. Jetzt bin ich zwar erst zwei Wochen hier, dennoch hat es sich schon ein bisschen eingependelt: ich bin endlich in eine Wohnung gezogen (meine erste!) und habe jetzt eine ungefähre Vorstellung davon, wo man was einkaufen kann. Nur zum besseren Verständnis: wir kaufen in fünf verschiedenen Supermärkten ein, um im Monat nicht wie die Könige, sondern wie ganz normale Studenten zu leben. Hört sich aufwendig an und ja, das ist es auch, denn man erreicht die Supermärkte besser mit dem Bus als zu Fuß und den ganzen Weg lang die schweren Einkäufe zu schleppen (mit einem 4 Liter Milchkanister) ist echt nicht einfach. Aber dafür lohnt es sich auch. Heute erst haben wir einen tollen Supermarkt entdeckt – the Root Cellar – in dem man wirklich tolle Angebote findet. Egal ob frisches Obst/Gemüse oder Feta – man muss sich nur auf der Website auf dem laufenden halten. Da haben wir heute erstmal zugeschlagen und waren total überrascht, weil die Angebote wirklich gut sind. In den letzten zwei Wochen haben wir uns nämlich überwiegend von Kartoffeln und Vollkornnudeln ernährt, weil Obst und Gemüse in den anderen Supermärkten so teuer ist. Vor allem Feta ist quasi „unbezahlbar“ im Gegensatz zu den 89ct, die ich dafür in Deutschland bezahle. Ihr könnt euch vorstellen, wie glücklich ich dann heute war, diesen Shop entdeckt zu haben. Unsere Ausbeute (Ingwer, Blumenkohl, Süßkartoffel, Zucchini, Paprika, Champignons, Paprika, Feta, Weintrauben, Tzatziki und frischen Knoblauch):

Quinoa & co kann man sich hier selbst zapfen
Quinoa & co kann man sich hier selbst zapfen

Ab morgen fangen meine Kurse in der Uni an und darauf bin ich schon sehr gespannt. Einer davon hat mit Ernährung, Bewegung und dem Selbstbefinden zu tun, ich freue mich schon sehr. Zudem gibt’s nächste Woche einen Infotag, an dem die ganzen Clubs hier vorgestellt werden – Sport kommt also auch hier nicht allzu kurz.

Ich bin total happy, dass es sich eben nicht nur auf Fast Food, fettiges und ungesundes Essen beschränkt, sondern man auch die Möglichkeit hat, gesund zu kochen. Natürlich gönne ich mir aber auch mal was, das ist ein Muss. Eben dann doch zum Beispiel mal einen Kaffee und dazu etwas Süßes von Starbucks. Erst heute hatten wir in der Uni ein Pancake Breakfast (for free & es war so echt ganz geil, sogar mit Ahornsirup) und vorgestern gab es BBQ an unserer Uni, natürlich auch umsonst. Da muss man doch einfach zuschlagen, oder? Ich finde schon.

Ihr hört ganz bald wieder von mir. Bis dahin habt ein paar schöne Tage, lasst euch nicht ärgern und genießt den Rest der Woche.

Love,

headingforplaces (Sarah)



2 thoughts on “Food Diary im Auslandssemester (Kanada)”

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