Airbnb – wie funktioniert das eigentlich?

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Ich bekomme immer wieder die Frage gestellt: Wie geht das eigentlich mit Airbnb? Was muss man beachten und wie findet man den richtigen Gastgeber und die richtige Unterkunft? Deshalb findet ihr in diesem Blogpost meine Tipps, Tricks und Erfahrungen.

Zunächst muss man sich auf Airbnb registrieren. Das geht ganz schnell und unkompliziert. Danach muss man sich allerdings noch verifizieren. Das dient ganz einfach zum Schutz beider Seiten. Ich habe das über ein Video gemacht, in dem ich kurz etwas über mich erzählt habe. Dann wartet man auf die Bestätigung von Airbnb und schon kann es losgehen!

Die Buchung
Wenn euer Reiseziel feststeht, gebt ihr zunächst die Stadt, eure Reisedaten, ein Preislimit pro Nacht ein und ob ihr in einem Privatzimmer, einem gemeinsamen Zimmer mit anderen Gästen/dem Gastgeber oder in einer ganzen Unterkunft unterkommen wollt. Hört sich alles erstmal nach einer Menge an, ist es aber zum Glück nicht: Airbnb hat seine Seite sehr übersichtlich aufgebaut. Mein erster Tipp: Wenn ihr zu zweit reist, etwas Geld sparen und mal für euch sein wollt, ist ein Privatzimmer eine super Option. Wenn man keine Lust mehr auf das Hostelleben hat und ein bisschen Privatsphäre mit dem Partner oder der besten Freundin gut gebrauchen kann, sollte sich nach einem Zimmer umschauen. Hierbei solltet ihr besonders darauf achten, ob euer Host sein WG Zimmer vermietet, weil er verreist ist, oder einfach ein Gästezimmer vorhanden ist. Es ist mir einmal passiert, dass ich in einem Partyhaus in London mit meinem Freund untergekommen bin, das eigentlich nur dazu diente, am Wochenende Location für Hauspartys zu sein (ihr könnt euch vorstellen, dass es dort nicht besonders sauber war.). Klar, manchmal kann das ganz witzig sein, wenn man selber in der Stimmung für Partys ist. Für alle anderen empfehle ich: Schreibt eurem Host, bevor ihr die Buchung anfragt. Eigentlich sollte das in den Hausregeln festgelegt sein, die jeder Host selbst bestimmen darf. Falls ihr euch aber nicht sicher seid und Fragen habt, könnt ihr den Host jederzeit ganz unverbindlich anschreiben.
Was außerdem ganz wichtig ist: Lest die Bewertungen, und zwar alle. Es ist total wichtig, was andere Gäste über die Unterkunft schreiben und wie sie diese bewerten. Findet ihr dort mehrere schlechte Bewertungen, würde ich mir lieber etwas anderes suchen.
Ihr sucht euch die Unterkunft außerdem danach aus, wie sie euch gefällt. Jeder Geschmack ist anders und jedem gefällt ein anderer Stil besser.
Ist alles okay und ihr seid zufrieden, kann es mit eurer Buchung weitergehen. Diese besteht zunächst aus einer Anfrage. Dazu müsst ihr die Hausregeln des Hosts lesen und akzeptieren. Außerdem kommt es immer gut, wenn ihr euch kurz beschreibt und erzählt, warum ihr auf Reisen seid und besonders diese Unterkunft ins Auge gefasst habt.
Außerdem müsst ihr eine Zahlungsmethode angeben, ich wähle immer meine Kreditkarte, Paypal geht aber auch.
Der Host hat nun 24 Stunden Zeit, eure Anfrage zu bestätigen oder abzulehnen.
Bestätigt er eure Anfrage, kann eure Reise losgehen und ihr bekommt eine Email von Airbnb mit allen wichtigen Daten und eure Reise kann losgehen. Wenn er eure Anfrage ablehnt, geht ihr einfach erneut auf die Suche.

Die Ankunft
Wenn ihr vom Flughafen / mit dem Auto an eurer Unterkunft angekommen seid, wisst ihr über eure Bestätigungsemail eigentlich schon genau, was zu tun ist. Bei Privatzimmern ist oft jemand zu Hause, sodass ihr einfach nur klingeln müsst. Der Roommate wird euch dann wahrscheinlich kurz im Haus herumführen und euch alles wichtige erklären und zeigen (wie zum Beispiel das Wifi Passwort). Es kommt immer auf euch und die Gastgeber an, wie dann der Aufenthalt verläuft: Manchmal möchte man einfach nur Privatsphäre haben und trifft sich dann höchstens mal in der Küche auf Nahrungssuche. Sind aber beide Seiten kommunikativ und offen, kann es gut sein, dass ihr euch mal zum Kochen verabredet oder sogar mal zusammen rausgeht. Beides ist vollkommen in Ordnung und hängt wie gesagt davon ab, wie beide Seiten so drauf sind.
Habt ihr eine ganze Unterkunft gebucht, gibt es oft entweder einen Nachbarn oder einen kleinen Türsafe an der Tür, von dem ihr den Schlüssel entgegen nehmen könnt.

Was, wenn ich nicht zufrieden bin?
Wenn ihr nicht zufrieden mit eurer Unterkunft seid, euch nicht so wohl mit eurem Gastgeber fühlt, es dreckig ist oder es ganz anders aussieht, als auf den Bildern, habt ihr folgende Möglichkeiten: Kontaktiert Airbnb, am besten per Anruf. Je nachdem, in welchem Land ihr seid, gibt es verschiedene Rufnummern, die ihr ganz leicht über Google herausfindet. Die Mitarbeiter von Airbnb sind wirklich höchst hilfsbereit und sehr daran interessiert, dass es euch gut geht. Natürlich ist es immer besser, zuerst mit eurem Host darüber zu sprechen und zu versuchen, das Problem selbst aus der Welt zu schaffen. Ist dies nicht möglich, ruft Airbnb an. Wenn es sich um eine Unterkunft handelt, die von den Fotos abweicht oder dreckig ist, dokumentiert es am besten mit Fotos und Videos, die ihr dann an Airbnb weiterleiten könnt.
Dabei sind die ersten 24 Stunden entscheidend. Nach diesen 24 Stunden ist es zwar möglich, das Geld für die Nächte, in denen ihr nicht mehr dort bleibt, erstattet zu bekommen. Allerdings ist das Geld für die Nächte, in denen ihr dort bleibt, verloren.
Es wird so schnell wie möglich eine Lösung gefunden. Ich persönlich hatte zwei Mal ein Problem und konnte es binnen 5 Minuten mit Airbnb klären. Ich war sehr überrascht über den außergewöhnlich guten Service. Man merkt, dass die Kundenzufriedenheit und das persönliche Wohlbefinden an oberster Stelle steht und alles dafür getan wird, damit dies gewährleistet ist.
Falls ihr andere (oder gleiche) Erfahrungen gemacht habt, lasst es mich sehr gerne in einem Kommentar wissen.

Wenn ihr also zu zweit oder mit mehreren unterwegs seid und ein bisschen Privatsphäre wollt, ist Airbnb eine tolle und günstige Alternative zu einem Hotel. Alleine könnte das Ganze aber etwas teurer werden. Ich finde, es ist eine tolle Alternative, auch mal Locals kennenzulernen und Tipps für die Reise zu bekommen, die man in keinem Reiseführer nachlesen kann. Allerdings müsst ihr auch daran denken, dass dort Menschen ihren Alltag leben, falls ihr ein Privatzimmer bucht. Seid ihr mit mehreren unterwegs und bucht eine ganze Unterkunft, ist es definitiv besser als im Hotel: Viel gemütlicher, im Glücksfall hat jeder ein eigenes Zimmer und ihr könnt gemeinsam kochen.
Ich buche gerne über Airbnb und kann es euch wirklich nur ans Herz legen – probiert’s mal aus! 🙂



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