Throwback Thursday

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Der berühmte Instagram Hashtag #throwbackthursday, kurz auch #tbt, bewegt mich heute zu diesem Blogpost. Es geht darum, jeden Donnerstag an etwas zurück zu denken. Eigentlich bin ich eher ein Verfechter des nach vorne Schauens, aber wenn es um schöne Erinnerungen geht, versetze ich mich gerne in die Vergangenheit.

Mein Throwback geht genau heute, in dieser Jahreszeit zwei Jahre zurück. Es ist 2015. Das Jahr, in dem ich mein Auslandssemester in Kanada gemacht habe. Oh, Kanada. Vor zwei Jahren habe ich mich Hals über Kopf verliebt. In das Land, die Menschen, die Natur, das Leben dort. Ich hätte nie gedacht, dass man so weit weg von zu Hause eine zweite Heimat finden könnte. Die Erinnerungen an diese Zeit sind so unglaublich schön. Manchmal schmerzvoll. Kennt ihr das, wenn man so gerne an etwas zurück denkt, dass man sich wünscht, man könnte die Zeit zurück spulen und sie wieder erleben? Nicht so, dass man in der Vergangenheit lebt und sein jetziges Leben dagegen an Wert verliert. Nein, eher so, dass man Herzklopfen hat, wenn man daran zurück denkt. Dass man einfach dieses Gefühl nicht mehr los wird und man sein Herz dort gelassen hat. Dass man froh ist, eine Erinnerung wie diese zu haben. Die einen träumen und vermissen lässt. Eher auf diese Art und Weise.

Vor zwei Jahren im September hat die beste Zeit meines Lebens begonnen. Ich habe in einem anderen Land gelebt. An einer ausländischen Universität studiert (wenn ihr jemals die Gelegenheit dazu habt, tut es! Egal wie angsteinflößend dieser Gedanke für euch sein mag – seid mutig und wagt den Schritt! It’s worth it.). Ich habe so viele neue Menschen kennengelernt. Bekanntschaften, Freundschaften. Entdeckt, wie toll es ist, zu wandern, wie schwer der Aufstieg ist und wie sehr es sich lohnt, oben angekommen zu sein. Ich bin in dem halben Jahr so viel gereist, wie noch nie in meinem Leben. Ende September/Anfang Oktober 2015 sind wir nach Tofino gefahren. Wir sind mit einem Boot zu den Hot Springs gefahren und haben frei herum schwimmende Wale gesehen – danach war alles vorbei, weil mir so schlecht von den Wellen war, die unser Boot auf- und abspringen ließen. Auch daran erinnere ich mich gerne. Wir sind durch einen Regenwald gewandert, in Kanada. Zum Abschluss unseres Wochenendtrips sind wir surfen gegangen. Im Oktober. Eines der schönsten Wochenenden dieser großartigen Reise.

Eine Woche später sind wir in die Rocky Mountains gefahren. Ich habe noch nie zuvor so eine beeindruckende Natur gesehen, so viel Frieden, Berge und Wälder. Dort hatten wir ein Thanksgiving Abendessen und ein Lagerfeuer mit allen internationalen Studenten. Mit der Fähre ging es außerdem in kürzester Zeit nach Vancouver. Diese Stadt hat einfach alles zu bieten: Großstadtfeeling, den Stanley Park mit Strand und wenn man eine Brücke überquert ist man direkt wieder in der Natur. Apropos Natur. Was ich an Kanada außerdem so mag: Dass man die Berge immer und überall sehen kann. Das hat einfach etwas sehr beruhigendes. Dann ging es noch nach Seattle. Oh, Seattle. Wir hatten Glück, die sonst so verregnete Stadt bot uns das ganze Wochenende über strahlenden Sonnenschein. Seattle ist einfach einzigartig. Direkt am Wasser gelegen, der Pike Place Market, Football, die Skyline. Als wir unser Semester abgeschlossen haben, haben wir meine Gastfamilie in New York besucht, dort für einen Monat die Stadt entdeckt und zwei Freundinnen getroffen, die auch gerade ihre Weltreise hinter sich hatten. Obwohl ich schon das 3. Mal dort war, haben wir so viele Neues entdeckt und unternommen. Wir hatten eine Weihnachtsparty am 25. Dezember bei meiner Gastfamilie mit ihren Freunden und ihrer Familie. Es war einfach toll, Teil von einer anderen Art und Weise zu sein, Weihnachten zu feiern. Zum Abschluss unseres Abenteuers ging es dann noch für ein paar Tage in die Sonne: Nach Miami. Und dann wieder nach Deutschland.

Ihr seht also, ich habe in einem halben Jahr so unheimlich viel erlebt. Ein Land hat mich so begeistert und fasziniert, dass ich es mein zweites zu Hause nennen kann. Es ist einfach was ganz anderes, in einem ‚fremden‘ Land zu leben. Weit weg von seiner Heimat. Weit weg von der eigenen Comfortzone. Es ist ein befreiendes Gefühl, wenn man realisiert, was man geschafft hat, was man alles gesehen und erkundet hat und wie sehr man sich auch durch diese Zeit verändert.

Until next time, Canada.

Alles Liebe,

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