Beautiful Paris

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Bonjour,

ich komme von einem wunderschönen Wochenendausflug aus Paris und lasse die Eindrücke und Erlebnisse dieser vier Tage Revue passieren. Ich war vor zehn Jahren mit meinem Französischkurs schonmal dort, doch zugegeben: Sowohl die Erinnerungen an die Stadt, als auch meine Sprachkenntnisse sind mit der Zeit etwas verblasst.
So haben wir uns entschieden, einen Roadtrip nach Paris zu machen, der ca. fünf Stunden gedauert hat und durch die Niederlande, Brüssel und Frankreich führte. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich persönlich finde, das Roadtrips immer etwas Freies, Wildes an sich haben, man fühlt keine Verpflichtungen, hat die Straße vor sich und denkt an nichts anderes, als sein Ziel. In diesem Fall Paris.

In unserem Hotel angekommen mussten wir feststellen: Hier wollen wir nicht bleiben. Leider ist es oft sehr schwer, in Paris ein gutes Hotel zu finden, das nicht auch noch unheimlich teuer ist. Oft bieten die Hotels nur sehr kleine Zimmer, die nicht gerade zum Wohlfühlen einladen. Klar braucht man ein Hotel besonders während Städtetrips oft nur zum Schlafen, weil man sowieso den ganzen Tag unterwegs ist – wohl fühlen sollte man sich aber trotzdem. So sind wir im Hôtel de Banville gelandet – definitiv die richtige Entscheidung! Wir hatten einen wirklich schönen Blick auf den Innenhof und das Zimmer sowie das Badezimmer waren wirklich groß und stilvoll eingerichtet. Das Personal war freundlich und da wir durchgehend 30°C und Sonne hatten, war die Klimaanlage ein echter Segen. Falls ihr also einen Städtetrip nach Paris plant, kann ich euch dieses Hotel sehr ans Herz legen. Außerdem kann man von dort aus zur Champs Élysée und zum Eiffelturm laufen. Alles andere erreicht ihr mit der Metro oder mit dem Bus – für beide Verkehrsmittel gibt es in der Nähe des Hotels Haltestellen.

Blick auf Eiffelturm am Abend

Paris beeindruckt nicht nur mit seiner Vielzahl an Sehenswürdigkeiten. Besonders der Lebensstil der Franzosen macht die Hauptstadt Frankreichs aus. Man bekommt das Gefühl, dass Stress hier ein Fremdwort ist. Die Menschen hier wirken so wunderbar unbeschwert, was mich wirklich beeindruckt hat. Wir haben uns direkt von der lockeren Atmosphäre inspirieren lassen, uns ein Baguette in einer nahegelegenen Boulangerie gekauft und uns in den Jardin du Luxembourg gesetzt. Was für ein wunderschöner Garten! Wenn ihr im Frühling oder Sommer in Paris seid, lasst es euch nicht nehmen, hier den Nachmittag zu verbringen. Hier gibt es zahlreiche Banken und Stühle (natürlich heiß begehrt!), aber auch ein Spaziergang durch die Blütenpracht lohnt sich – sogar Palmen und ein Schloss gibt es hier. Ich habe mich zeitweise wie im Sommerurlaub gefühlt am Strand gefühlt, wenn ich zu den Palmen heraufgeschaut habe.

Im Jardin du Luxembourg: Blick auf eine Palme

Im Jardin du Luxembourg: Palme und Eiffelturm

An einem Morgen haben wir uns dazu entschlossen, einfach mal um 5 Uhr aufzustehen. Ja, richtig gehört. Ich bin im Urlaub um 5 Uhr aus dem Bett gekrabbelt, hab mich unter die Dusche geschleppt und um Punkt 6 Uhr sind wir mit einem Uber Richtung Jardin du Trocadéro gefahren. Wer schonmal in Paris war, weiß, dass das the place to be ist, um den Eiffelturm zu sehen. Das bedeutet auch, dass am Tag und am Abend massenhaft Touristen mit Bussen angefahren kommen, um dort Bilder zu machen, wie sie die Spitze des Eiffelturms halten oder in die Luft springen. Um das zu umgehen, den Sonnenaufgang am romantischsten Ort der Stadt zu sehen und ein paar Fotos zu machen, waren wir um diese Uhrzeit dort, um die alle anderen Touristen sich noch einmal schlummernd in ihren Betten umdrehen. Wir teilten uns den Ort mit einer ziemlich lustigen Gruppe, die offensichtlich vom Feiern kam und ein paar anderen Fotografen. Wir suchten uns einen Platz etwas weiter unten, fernab von den anderen Menschen. Ich kann gar nicht beschreiben, was in diesem Moment in mir vorging. Da war sie, die Blue Hour, zog rosa Streifen am Horizont und setzte den Eiffelturm in ein warmes Licht. Ich fragte mich, warum nicht jeder Morgen so friedlich beginnen konnte. Warum ich nicht jeden Morgen um 5 Uhr aufstand, am Eiffelturm saß und in aller Ruhe der Sonne dabei zusehen konnte, den Tag zu beginnen. Ich saß einfach nur da und genoss den Moment. Und ganz plötzlich wurde mir klar: Das ist es doch, was wir uns von unseren Reisen, ob klein oder groß, erhoffen. Einzigartige Momente, sich frei zu fühlen, alle Sorgen loszulassen, dem Sonnenuntergang ohne Hektik zuzuschauen, ohne eine Menschenseele um uns herum.

„Genau an diesem Ort war der Moment für mich perfekt, denn er war echt und ich war frei. Zumindest für ein paar Augenblicke, die wie im Zeitraffer an mir vorbei zogen. Doch die Zeit stand gleichzeitig still, so als ob jemand die Uhr für eine Minute angehalten hätte.“

Eiffelturm in Paris während des Sonnenaufgangs

Pärchen vor dem Eiffelturm

Sonnenaufgang am Eiffelturm
Paris ist nicht nur wegen seiner Sehenswürdigkeiten und dem guten Essen ein Eintrag auf eurer Bucketlist wert. Das französische Lebensgefühl lässt einen schon nach wenigen Stunden in der Stadt nicht mehr los. Egal wo man hinsieht, man sieht Menschen die völlig unbeschwert durchs Leben gehen – so macht es zumindest den Anschein. Pariserinnen, die sich lässig in der Metro schminken und deren Stil eine Kombination aus elegant und urban ist, Franzosen, die mit einem Baguette unter dem Arm und vielleicht sogar einem Wein in der Hand in den Jardin du Luxembourg schlendern, um dort bei einem Picknick zu entspannen und Geschäfte, die erst um 12 Uhr öffnen – warum auch nicht? Von diesem Lebensgefühl lässt man sich gern anstecken und ich habe mir fest vorgenommen, etwas davon für meinen Alltag mitzunehmen.

In meinem nächsten Blogpost verrate ich euch unter anderem 3 Food-Spots, die ich euch wirklich ans Herz (oder an den Magen) legen kann.

Alles Liebe,

Louvre in Paris

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